Konzept

Betreuungszeiten:
Betreuungszeiten Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr und Freitag von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
Betreuungszeiten außerhalb der angegebenen Zeiten können individuell bei einem persönlichen Gespräch besprochen werden. (Betreuung nach 16:00 Uhr, Wochenendbetreuung, Nachtbetreuung)

Beschreibung der Kindertagepflegestelle/Ausstattung:
Die Kinderbetreuung befindet sich in der Erdgeschosswohnung mit 3 separaten Räumen (Spiel-Bewegungs-und Ruheraum) und ausreichend altersgerechte Spielsachen stehen den Kleinen zur Verfügung. Draußen direkt gegenüber befindet sich ein kleiner Spielplatz mit Sandkasten, Rutsche und Klettergerüst und ein etwas größerer direkt in der Umgebung. Ein riesiger abgesperrter Hof ist auch noch vorhanden. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut, direkt gegenüber hält der Bus 196 und in unmittelbarer Nähe (keine 5 Minuten) fahren die Straßenbahnen 106 und 109, die U-Bahn U18, die Busse 145 und 147 und in etwa 10 Minuten Fußweg liegt der Bahnhof Essen-West. Desweiteren nutzen wir unseren eigenen schönen kindergerechten Garten mit Sandkasten, Rutschen und Fahrmöglichkeiten in etwa 10 Minuten Autofahrzeit von hier zur Betreuung.

Ziele und Praxisbeispiele für die pädagogische Arbeit mit Kindern:
Sozialverhalten: Aktionen im Stuhlkreis, Spiele in Kleingruppen, Rollenspiele
Emotionale Entwicklung: Spiel und Bücher für Konfliktbewältigung, Fantasiereisen
Lernen: gezielte offene und gelenkte Angebote zur Förderung mathematisch-,technischen Denkens
Sprachliche Entwicklung: Vorlesen von Büchern, Sprechspiele, Singen, freies Sprechen
Kreativität: Spielanregungen zum kreativen Rollenspiel, phantasievolle Spielideen
Spielverhalten: dem Alter und Entwicklungsstand angepasste Angebote, möglichst freier Spielverlauf
Körperliche Entwickelung: im Spielraum und im Freien Bewegungsaktivitäten, klettern, hüpfen, springen, balancieren, etc. Feinmotorische Schwerpunkte unterstützen durch zum Beispiel malen, kneten, matschen, etc.

Gestaltung der Eingewöhnungszeit:
Grundlagen der Eingewöhnungszeit ist das Berliner Modell und neuerdings das Münchener Modell. Es besteht im groben aus folgenden Phasen: 3 Tage Grundphase, 4. Tage Trennungsversuch, kürzere Eingewöhnung, längere Eingewöhnung, Stabilisierungsphase, Schlussphase. Im Vordergrund steht aber immer das Wohlergehen des Kindes. Daher sind auch manchmal Änderungen erforderlich.

Zusammenarbeit mit den Eltern:
Um einen vertrauensvollen Umgang mit den Eltern zu haben, sind die Voraussetzungen: Die von uns geplanten Inhalte und die daraus resultierenden Vorgehensweisen in der Kindertagesbetreuung transparent und nachvollziehbar darzustellen. Durch regelmäßigen Austausch zwischen den Eltern und uns als Tagespflegepersonen oder durch Bilddokumetationen, etc.

Regelung von Urlaubs- oder anderen Ausfallzeiten:
Die Dauer von 26 Tagen Urlaub und 2 Tage Fortbildung sind fest geregelt und werden Vertraglich festgehalten. Die Planung für den Urlaub wird möglichst bis Ende des Jahres, für das kommende Jahr von uns den Kindertagespflegepersonen an die Eltern bekannt gegeben. Da in dieser Zeit keine Betreuung von uns stattfindet, sind die Eltern für Ersatz selber zuständig. Eventuell besteht die Möglichkeit einen Betreuungsersatz für diese Zeit über den VAMV zu bekommen (sprechen Sie uns dazu an).

Gestaltung der Ablösezeit:
Der Kontakt zwischen dem Tageskind und uns den Kindertagespflegepersonen muss nicht abrupt mit dem letzten Betreuungstag enden, vielmehr ist über die eventuell Jahre erfolgte Betreuungszeit eine vertrauensvolle Beziehung entstanden. Somit sind unsere Tageskinder auch nach der Betreuungszeit weiterhin bei uns herzlich willkommen und gerne nehmen wir die Einladung für den flüssigen Einstieg in den Kindergarten an.

Vernetzung und Kooperation/Zusammenarbeit mit der Fachberatung:
Um einen optimale und qualifizierte Betreuung gewährleisten zu können, ist eine regelmäßige und gute Zusammenarbeit mit der Fachberatung wichtig. Diese informiert über Änderungen/Neuerungen in der Kindertagespflege und vermittelt zwischen Eltern, Jugendamt und Kindertagespflegeperson.

Besondere pädagogische Angebote:
Der eigene Garten bietet einen Situationsorientierten Ansatz zum Anbau und der Verwertung von eigenem Obst und Gemüse. Desweiteren das reifen der kindlichen Sinne durch Düfte von Blumen, gemähtem Gras, etc. Pflanzen fühlen sich teilweise warm, glatt oder rau an. All diese Sinneserfahrungen sollen den Kindern Geborgenheit in der Natur vermitteln.